Donnerstag, 25. Februar 2010

Ische im Schnee



Etwas später als geplant kommen hier die Bilder von meinem fertigen Strickprojekt. Erst war es dunkel, und dann ist mein Rechner immer noch krank und ich konnte die Bilder (aufgenommen vom Mann) nur im Büro bearbeiten, da war aber so viel los, bla, bla, bla ...
Hier sind sie jetzt aber, die Bilder von Ische mit Ishbel im Schnee vor trist-schneeiger Großstadt-Szene.


Auf unserer Kanalseite standen übrigens keine häßlichen Sozialblöcke rum ... zauberhafte Natur war da aber auch nicht mehr zu entdecken ... zumindest bleiben uns hier im Norden noch zwei- drei Wochen um unsere Pflänzchen anzuziehen, sonst wär ich jetzt auch schon schwer in Verzug.



Und weil das Muster so viel Spaß gemacht hat (was hat die Oma gesagt: brauchst nur dafür sorgen, daß du immer mal wieder ein Loch strickst ...) gabs noch gleich eine Mütze obendrauf. Und sofort nach diesem Bild hab ich dann auch wieder meinen Mantel angezogen.

Next up: die Mütze für den Patenbengel, die ist nämlich auch schon fertig, und jetzt bin ich gerade mit Ringelsocken beschäftigt. Nähen ist gerade echt nicht so angesagt ...

Sonntag, 14. Februar 2010

endlich ...



... raff ich mich mal wieder auf, hier etwas zu schreiben. Im Kopf habe ich schon unzählige Beiträge verfasst, nur an der Verwirklichung scheiterte es dann mal wieder ... hach ja, ein altbekanntes Problem.
... endlich auch habe ich mal wieder etwas gemacht, was mir richtig gut gefällt, es hat sogar mal auf Anhieb, ohne größeren Kampf, geklappt! Da sag ich nur: juchhee!

Und endlich, endlich ist mein Stricknadel-Chaos jetzt sortiert, seit Ewigkeiten wollte ich mir schon so ein kleines Mäppchen nähen, um diese überhall herumfliegenden, glitschigen und meist leeren Plastikhüllen, in denen Stricknadeln verkauft werden, zu beseitigen.

Und hier ist es, mein neues Nadeletui, mit genügend Platz, um noch ein-, zwei neue Spiele unterzubringen, und wenn ich dann irgendwann mal komplett auf dieses tolle KnitPro-System umgestellt habe (liebe Hannah, das war ein Super-Tip) passt das auch noch alles mit rein, hach bin ich glücklich!





Die Wolle im Bild ist übrigens für diese Kappe für den Paten-Bengel, der wollte nämlich auch mal was gestrickt bekommen, soll er haben!
Daran setze ich mich sobald ich mein jetziges Projekt von den Nadeln habe, vielleicht schaffe ich es auch, das dann hier zu posten? Es ist ja so langsam auch wieder genug Licht zum fotografieren da ...
Habt noch einen schönen Rest-Sonntag!

Mittwoch, 16. Dezember 2009

morgen geht es los ...





... drei Wochen Thailand mit dem Liebsten warten!

Ich habe mal sicherheitshalber mein Kamerakabel eingepackt, vielleicht kann ich ja von unterwegs ein paar Bilder posten ... posten ist sowieso ein gutes Stichwort: neues Jahr, neue Vorsätze, unter anderem werde ich diesen Blog reaktivieren, das hat mir nämlich eigentlich viel Spaß gemacht! (und warum hast Du es dann wieder aufgegeben, fragst Du Dich? Das frage ich mich allerdings auch, ich habe da sogar eine Vermutung: vielleicht mal wieder zu viel auf einmal vorgenommen?) oder ich lade einfach ein paar Bilder in meinen flickr-Acount? Schau halt mal hier nach ...

Falls wir uns dieses Jahr nicht mehr hören: ein schönes Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr wünscht Dir Eva!

Montag, 7. September 2009

Apfelkuchen



Dies ist unsere Apfel-Ernte. Besonders üppig ist das nicht, es wird aber reichen, um die »Apfelkuchen, Apfelkuchen«-Rufe aus dem Nebenzimmer zum verstummen zu bringen.

Von meiner Quasi-Schwiegermutter habe ich dieses weltbeste Rührkuchen-Rezept bekommen, egal mit welcher Frucht, in welcher Backform und zu welchem Anlass: dieser Kuchen hat noch nie versagt. Und schnell gehts auch.

Hier die Bild-für-Bild Anleitung, ich wollte mal wissen, wie es ist zu kochen und dabei mit dem Fotoapparat zu hantieren, wie hier gesehen.

Die Zutaten für eine Springform:

125 gr Butter

125 gr Zucker

Salz

3 Eier

200 gr Mehl

2 TL Backpulver

ca. 500 bis 750 gr Früchte


Zuerst wird die Butter zusammen mit dem Zucker cremig gerührt, eine Prise Salz ist auch dabei.
Das kann seine Zeit dauern, 10 bis 15 Minuten, wahrscheinlich gehts schneller mit einem etwas neueren Rührgerät ... auf jeden Fall versuche ich dabei sehr, sehr geduldig zu sein.
(Heimlich träume ich hier immer von einer Küchenmaschine, obwohl es deutlich spannendere Möglichkeiten des Geldausgebens gibt, von Träumen ganz zu schweigen.)

Die Eier werden nach und nach untergezogen, dazwischen rühre ich sehr gründlich.

Dann rühre ich portionsweise das Mehl und das Backpulver unter, die habe ich natürlich vorher zusammengesiebt (das mache ich normalerweise wirklich, hier in der Zweitküche hatte ich aber kein Sieb ...)


und jetzt kommts: ab hier rühre ich überhaupt nicht mehr wie eine Verrückte, sondern sehe zu, dass sich das Mehl möglichst zügig mit dem Rest des Zutaten verbindet, dann mache ich den Mixer ganz schnell aus und genieße die Ruhe. Ich denke, dass das den Kuchen besonders fluffig macht. Genau.

Weil meine Schwiegermutter nicht nur mit guten Kuchenrezepten aufwarten kann, sondern auch bei der Kindererziehung vieles richtig gemacht hat, sind die Äpfel in der Zwischenzeit vom Urheber der "Apfelkuchen, Apfelkuchen"-Rufe geschält und zerkleinert worden, so dass sie jetzt nur noch auf den Blechen verteilt werden müssen.
Auf den Bleche habe ich vorher natuerlich den Teig verteilt, das gab aber kein besonders attraktives Foto, deshalb wird dieser Schritt elegant übergangen. Und von Blechen reden wir hier auch nur, weil der Backofen im Garten so lächerlich klein ist, dass die Teigmenge für eine Springform hier eben auf zwei Blechen verteilt werden muss, die Springform passt ja nicht in den Herd. Für ein normal grosses Blech nehme ich sonst die doppelte Teigmenge. (Seid ihr noch da?)

Also verteile ich die Apfelschnitzchen schön ordentlich auf den Blechen, nicht zu eng, sonst weicht der Boden zu sehr auf, aber auch nicht zu weit, sonst ist es ja kein Fruchtkuchen.
Und an diesem Punkt hier denke ich noch: alles klar, das reicht locker.

Hier weiss ich, dass diese Einschätzung falsch war, also suche ich meinen Apfelschäler.

Und der kommt auch, und schält den einen fehlenden Apfel.

und verteilt die Apfelschnitzchen irgendwo auf dem Teig.
Nix
mehr mit schön ordentlich ...

... auch egal, ab in den Ofen damit, bei 175° C für 40-50 Minuten oder eben bis der Kuchen schön goldbraun ist. Zeitangaben stimmen ja nie, zumindest nicht bei den Öfen, die ich bis jetzt bespielt habe. Sollte ich mir ein Ofenthermometer kaufen?

Weil der Kuchen so gut aussieht, wenn er fertig ist, kann ich mich nicht damit aufhalten Kuchen zu fotografieren, denn ich muss Kuchen essen.

Anderen Leuten ergeht es noch schlechter, die haben nichtmal mehr die Zeit, sich einen Teller zu nehmen. Traurig.


Samstag, 29. August 2009

heute ...




... sah es so aus in Schleswig-Holstein.

Zum Glück saßen wir gemütlich im Auto. Der Mann ist gefahren, so hatte ich die Hände frei für eine schöne Häkelei, die ich schon lange ausprobieren wollte. Was es ist, zeig ich Euch morgen, denn heute ist das Licht schon weg, also gibts kein Foto.

Später waren wir dann noch im Garten, ich habe das Bohnen-Beet abgeräumt, und da war es wieder, das untrügliche Gefühl, dass der Herbst nicht mehr weit ist.

Freitag, 28. August 2009

unterwegs



unterwegs auf hamburgs straßen, und zwar auf altbekannten, habe ich heute diese abgefahrene tür entdeckt, eigentlich hat sie mich sogar direkt angesprungen und vom rad geschubst. abgefahrene farb- und musterkombination, finde ich.
ausserdem erinnern mich die kleinen mosaik-steinchen an den krämer bei oma auf dem dorf, wo es immer, immer gutzchen (für alle anderen: bonbons, bonschen, zuckerln) in sämtliche taschen am kind gab.
heute ist da natürlich ein sonnenstudio drin, und die kacheln sind auch nicht mehr da.

Mittwoch, 26. August 2009

salad blue



Heute haben wir aus unserer Salad Blue Ernte Kartoffelsalat gemacht, und zwar nach diesem Rezept, also sozusagen Cash-Potatos. Da die Kartoffeln doch sehr mehlig kochend sind, ist es allerdings eher ein Hybrid aus Salad und Püree geworden. Machte aber nix, war trotzdem sehr lecker. Rosys Daddy hat die Musik geliefert: das war ein schöner Abend.

Dienstag, 25. August 2009

im kino




sonst ist es ja überall dunkel.

Sonntag, 23. August 2009

heidekraut




wir waren heute mit den fahrrädern in der heide, die gerade anfängt zu blühen. jetzt muss ich mir nur noch etwas einfallen lassen, wie ich eine picknick-decke auf dem rennrad transportiert bekomme ...

Samstag, 22. August 2009

überall kräuter




überall in meiner wohnung tauchen jetzt kleine sträußchen auf (nein, nicht plötzlich und unerwartet, ich habe sie schon selber dahin gestellt ...). lavendel steht im schlafzimmer, bohnenkraut in der küche, blümchen sowieso überall. das sieht schön aus und riecht himmlisch, ist aber auch ein kleiner hinweis darauf, dass die ganze gartenpracht sich gerade auf ihrem höhepunkt befindet, und sehr bald schon vorbei sein wird. ich mag den herbst gerne, trotzdem bin ich ein wenig wehmütig, dass der sommer jetzt so schnell seinem ende entgegeneilt. das was noch bleibt, will ich aus vollem herzen genießen.

Freitag, 21. August 2009

Geschirrschrank


Ich suche ja schon länger nach hübschem Schrankpapier. Dies hier würde mir wirklich gut gefallen. Ich fürchte allerdings, es wird nicht mehr hergestellt. Oder hat irgendjemand eine Idee, wo etwas ähnliches zu finden ist?

Dienstag, 18. August 2009

Montag, 17. August 2009

Montag abend



Nach einem langen, und natürlich trotzdem viel zu kurzen Wochenende musste ich heute feststellen, dass wieder nur einen Bruchteil von dem geschafft wurde, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, Schuld war daran allerdings auch das Rock-zu-Schürze-Problem, wenn etwas so lange dauert verliere ich immer ein wenig die Lust. Im Büro wartete ein Haufen Arbeit bei einer anständigen Portion Hektik, und auf dem Heimweg hat mich kurz hinterm Elbtunnel ein gewaltiger Wolkenbruch gestoppt, alles keine allzu guten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Nähabend. Nein, mir war abends sehr nach etwas leckerem zu essen, mit Ruhe und Sorgfalt gekocht, ohne Eile, ohne Streß. Und da unser Garten ja gerade so herrliche Sachen produziert, fanden sich in der Vorratskammer Rote Beete und blaue Kartoffeln (Highland Burgundy, wenn mich nicht alles täuscht). In dünne Scheiben geschnitten und abwechselnd geschichtet, ein wenig Speck und eine Eier-Milch darüber verteilt, dann ab in den Ofen: genau richtig für einen anstrengenden, verregneten Sommertag. (Und gut aussehen tuts auch.)

Samstag, 15. August 2009

auftrennen, die sechstausende ungefähr!


Irgendwie sind wir keine Freunde, dieser wunderschöne Stoff und ich ... das mit dem Rock hat ja schon vor Wochen nicht geklappt, u.a. auch deshalb, weil ich mich geweigert habe passenden neuen Stoff zum anflicken zu kaufen sondern schon vorhandenes nutzen wollte, was aber nicht ging. Jetzt will ich eine Schürze draus machen, wird auch nicht so schön wie ich mir das vorgestellt habe: der Wurm ist drin. Also leg ich alles erstmal mal ein wenig zur Seite und fang dann noch mal von vorne an. Notfalls gibts halt Kissenbezüge!
Ich finde es immer wieder erstaunlich, das es Zeiten gibt, in denen einem alles schwerfällt. Was man auch anfängt wird nicht richtig gut. Und dann quält man sich herum, macht vielleicht ganz lange gar nichts mehr und plötzlich läuft alles wie geschmiert und wird wunderschön. Darauf warte ich jetzt eben. Geduld, Geduld.

Freitag, 14. August 2009

fette beute!


Wir waren heute endlich mal wieder im Garten. Der ist hier gleich um die Ecke, trotzdem gibt es (Arbeits-)wochen in denen ich gar nicht da hin komme, ein wenig ist das natürlich auch wetterabhängig. Heute also mal hin. Und dann natürlich geerntet, das ist schon toll, was in einer Woche alles passiert. Jetzt gibt es Rennfahrersüppchen frei nach Oma Helga, bei uns kommen noch Kartoffeln rein, den die gibt es gerade reichlich. Das hier sind Salad Blue (sehr viele!), Blue Congo und Red Cardinal. Letztere kommen in die Suppe, aus den Salad Blue würde ich gerne das hier machen ... und bald sind auch die ersten Fenchelknollen groß genug zum verkochen. Zwei Reihen Kartoffeln fehlen auch noch, da sind Bamberger Hörnchen bei, soo lecker!
Und morgen komme ich vielleicht mal an die Nähmaschine ...

Donnerstag, 13. August 2009

blau und schwarz und weiß


Es macht Spaß, jeden Tag nach einem neuen Bildmotiv Ausschau zu halten! An dieser Mauer fahre ich mindestens zweimal täglich vorbei, vorher ist mir nie aufgefallen, wie schön sie ist.
Ich brauche lange, um einen guten Bildausschnitt zu finden, wenn ich zuhause am Rechner die Bilder anschaue, sehe ich, was ich alles nicht gesehen habe, welcher Winkel nicht stimmt, welche Ecke stört. Aber ich lerne dazu.
Lernen durch Ausprobieren ist für mich eine ganz neue Erfahrung, ich bin sonst so sehr damit beschäftigt alles zu durchdenken, dass ich es lieber gleich bleiben lasse, ich könnte ja was übersehen haben ... es scheint mir fast, als muss ich öfters mal ins kalte Wasser springen, das erfrischt.

Mittwoch, 12. August 2009

Dienstag, 11. August 2009

Entre gris clair et gris foncé ...



war heute das Wetter, und ein wenig auch die Stimmung hier.
(Der besagte Song von Jean-Jacques Goldman hat mir übrigens
nie besonders gefallen, nur den Titel schleppe ich seit ungefähr
der 9. Klasse mit mir herum ... das war ja nicht gerade gestern.)

Montag, 10. August 2009

Hier auch: 365 Tage


Tag 1: 10. August 2009, so gut wie jeder Tag, um etwas neues zu beginnen ... dies hier hat mich spontan überzeugt, ich bin gespannt, ob ich so ein langfristiges Projekt durchhalten kann!

Montag, 27. Juli 2009

Produktives Wochenende

Das schlechte Wetter Freitag und Samstag hatte durchaus etwas für sich, zumindest aber für mich: ich habe endlich mal wieder Stunden an der Nähmaschine verbracht und Schürzen, frei nach Tilda, genäht. Für mich, meine Cousine, die uns diese Woche ihr Haus zur Verfügung stellt, für meine Freundin, denn sie hats verdient. Wenn ich nicht genäht habe, habe ich schlechte Romane gelesen, und bin nicht einmal raus gegangen. Regen? War mir echt egal. Gegessen habe ich nur, wenn ich Hunger hatte, geschlafen wenn ich müde war. Mein Rhytmus ist leicht versaut, aber das war es wert. Ich mag die Zeit kurz nach zwei am Morgen, wenn es wirklich leise ist, und man sich fühlt wie der einzige Mensch auf der Welt.
Was noch auf der Liste steht:
diesen tollen Stoff von Anna Maria Horner in einen einfachen Rock verwandeln (warum habe ich nicht gleich mehr bestellt?) Jetzt mache ich erstmal noch mehr Schürzen, er reicht nämlich beim besten Willen nicht ...
• meinen Sommer-Quilt weiter piecen (aber auch nächstes Jahr wird es irgendwann zu warm für die Daunendecke sein ...)
• die Stoffe für die Hütte in Kissenhüllen und einen kleinen Quilt verarbeiten, die Farben sind immernoch hellblau, rot-orange und naturweiss.